Weiterbildung für CRV-Mitarbeiter

category Allgemein
25
Jun
2018
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Das diesjährige CRV-Teammeeting fand Mitte Mai im Wunderland in Kalkar statt. Der niemals in Betrieb gegangene Atommeiler eignete sich hervorragend als Tagungsstätte. Die Nähe zur niederländischen Grenze machte Exkursionen und den Austausch der dortigen Kollegen einfach.

Andrea Peters begrüßt die CRV-Mannschaft auf ihrem Betrieb.

 

Die erste Fachexkursion führte zum nahegelegenen Betrieb von Andrea und Andreas Peters. Andrea ist bereits vielen Landwirten bekannt, da sie als Referentin auf der letztjährigen Roadshow ihren Betrieb sowie die erfolgreiche Zusammenarbeit mit CRV vorstellte. Neben einem Betriebsrundgang erwartete die CRV-Mitarbeiter drei Workshops. Im ersten stellte Produktmanager Bernhard Heitzer den Prototypen des betriebsindividuellen Analysetools für Effizienz und Gesundheit vor, während Verkaufsberater Klaus Willing Töchter bekannter CRV Bullen präsentierte, wie Nilson, Danno und G-Force.

Tierärztin und Fertiplanerin Anna Bruhn gab auf dem Betrieb Peters einen Workshop zur Fruchtbarkeit.

 

Im zweiten Workshop ging es rund um das Thema FertiPlan. Hier zeigte die Tierärztin und CRV-FertiPlanerin Anna Bruhn an verschiedenen Tieren, wie FertiPlan dem Milchviehhalter zu einer besseren Herdenfruchtbarkeit hilft. Im letzten Workshop drehte sich alles um Fütterung und Fruchtbarkeit. Hier zeigte CRV-FertiPlaner Frans Heesink der Gruppe, wie eine optimale Fütterung aussehen soll, um die Herdenfruchtbarkeit nicht negativ zu beeinflussen.
Tag zwei stand ganz im Zeichen der CRV-Holstein-Genetik. Schon früh machte sich das Team auf nach Beers in den Niederlanden, wo im Besamungsmuseum neben Kaffee auch interessante Präsentationen warteten. Joost Klein-Herenbrink, CRV Global Produktmanager Holstein, verdeutlichte die Relevanz von Effizienz und insbesondere, wie sich durch mehr Leistung aus der gleichen Menge Futter Kosten einsparen lassen. Die Präsentation war gleich eine Einstimmung für den am Nachmittag anstehenden Betriebsbesuch bei der Familie Alders. Zunächst ging es aber um das erfolgreiche CRV-Holstein-Zuchtprogramm, das CRV-Zuchtspezialist Marcel Fox detailliert vorstellte. Die im CRV-Breeding Center aufgestallten Donor-Färsen werden nach erfolgreicher Embryonengewinnung belegt und anschließend an CRV-Delta-Testbetriebe abgegeben.

 

Blick in einen Stall des Betriebs Bardendonk Holsteins von der Familie Hermanussen. Hier stehen einige CRV-Donor-Tiere, u.a. Mütter aktueller CRV-Vererber. Zuchtspezialist Marcel Fox (zweites Bild) stellte einige interessante Tiere vor.

 

Kurz vor Mittag hatten die CRV-Kollegen die Möglichkeit, einen dieser Betriebe, nämlich Bardendonk Holsteins von der Familie Hermanussen, zu besuchen. Marcel Fox hatte bereits am Tag zuvor 14 interessante Kühe selektiert, die er nun der Gruppe individuell vorstellte. Unter den Auserwählten befanden sich einige Mütter und Großmütter bekannter CRV-Rotbuntvererber, wie die Mutter von Delta Ticket, sowohl die Mutter als auch die Halbschwester von Fun Pp, die Mutter und die Großmutter von Prestige sowie einige imposante Kühe mehr. Nach dem anschließenden Mittagessen im Gästehaus der Familie Hermanussen wartete bereits CRV-Zuchttechniker Pieter van Goor auf dem Betrieb Alders in Overloon auf die Gruppe. Pieter van Goor betreut maßgeblich das Futtereffizienz-Projekt von CRV und ist auch für die Betreuung des Betriebs Alders zuständig.

Das Verkaufsteam von CRV auf dem Betrieb Alders, auf dem CRV den Futterbedarf von Kühen während der Laktation erfasst.

 

Familie Alders melkt 280 Kühe und ist der erste Betrieb auf dem CRV „Roughage Intake Control (RIC) Feeder“ – also Futterautomaten mit Futteraufnahme-Kontrolle – an den Fressgittern angebracht hat. Diese Futterautomaten sind mit Wägesystem und Kuherkennung ausgestattet, damit man die exakte Futtermenge erfassen kann, die jede Kuh aufnimmt (s. Bild unten). Üblicherweise findet man diese Automaten nur in Forschungseinrichtungen. Umso beeindruckender war es für die Gruppe, dies in einem realen Milchviehbetrieb zu sehen. Neben der Futteraufnahme werden auch das Gewicht der Tiere sowie die Wasseraufnahme täglich erfasst. Auf dem Betrieb hatte Pieter van Goor drei Fun-P-Vollschwestern selektiert, die alle genomische Zuchtwerte für Leistung, Futteraufnahme, eingespartes Futter für Erhaltung und Körpergewicht hatten. Anhand der tatsächlich erfassten Daten für diese Merkmale lässt sich sagen, dass die Kuh mit der höchsten vorgeschätzten Leistung auch tatsächlich am meisten Milch gab. Bei der Futteraufnahme gab es sowohl hinsichtlich der Zuchtwerte als auch der erfassten reellen Daten kaum Unterschiede. Das Tier mit dem schlechtesten Wert für eingespartes Futter zeigte auch die schlechteste Futtereffizienz.
Ihr CRV-Verkaufsberater kann Ihnen bei Bedarf sicherlich noch einiges über die drei Tage berichten – sprechen Sie ihn einfach an.

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