Zwei ganz besondere „Hunderttonner“

category Allgemein
7
Jun
2021
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HL_S_14_ Bild_2_Mutter von Haribo

100 000-Liter-Kühe gibt es jedes Jahr in zunehmender Zahl. Beim Fleckvieh haben auch die Bullenmütter Inka und Entropi diese magische Grenze überschritten.

Inka und Entropi haben nicht nur hohe Lebensleistungen erbracht, sondern noch dazu die Fleckvieh-Population über ihre Söhne Mint und Haribo sehr stark mitgeprägt.

 

Die Mutter von Mint

Inka ist die Mutter von Mint. Sie hat bisher 101 326 kg Milch mit 7 507,9 kg Fett plus Eiweiß gegeben. Sie melkt gegenwärtig in der 10. Laktation und hat bei 3 681 Futtertagen als Milchkuh täglich im Schnitt 27,53 kg gemolken. Seit ihrer Geburt konnte Inka eine Lebenstagsleistung von 22,60 kg Milch realisieren. Besonders imposant ist ihre Leistungssteigerung. Im ersten Jahr gab sie 5 974 kg Milch, und das fünfte war mit 11 333 kg ihr stärkstes Jahr.

 

HL_S_14_Bild_1_Mutter von Mint

Die Familie Wilibald mit Inka, der Mutter von Mint. Von links: Georg sen. und Marianne, Sophie mit Sohn Anton und Georg jun. mit Sohn Georg.

 

Inkas Mutter brachte sieben Kälber zur Welt, ihre Großmutter neun. Inka war schon immer eine fitte Kuh. Bis zur 8. Laktation hatte ihre Milch nie mehr als 100 000 Zellen/ml, und danach waren es höchstens 150 000 Zellen/ml. Zudem war sie sieben Mal nach der ersten Besamung tragend. Inka hat insgesamt zwölf Kälber selbst ausgetragen, darunter die Drillinge, zu denen Mint gehört. Zwei Spülungen resultierten in insgesamt 13 weiteren Kälbern. Inka ist noch immer fit und wird hoffentlich bald ihr nächstes Kalb bringen.

 

Die Mutter von Haribo

Haribos Mutter Entropi hat derzeit 100 252 kg Milch mit 7 690,6 kg Fett plus Eiweiß auf dem Lebensleistungskonto. Gegenwärtig arbeitet sie an der 8. Laktation und kann bei 3 808 Futtertagen als Milchkuh eine tägliche Milchleistung von 26,33 kg vorweisen. Seit ihrer Geburt hat sie 21,50 kg Milch pro Lebenstag gegeben. Die Mutter von Entropi hat zehn Kälber gebracht, während ihre Großmutter elf Mal abgekalbt hat. Die Mutter und die Großmutter waren auch 100 000-Liter-Kühe.

Die E-Linie bringt seit über zwanzig Jahren ständig bedeutende Fleckviehbullen hervor. Anfang des neuen Jahrtausends zählten dazu Stiere wie etwa Poldi, Vagabund und Magirus. Familie Schussmüller hat immer intensiv mit Embryotransfer gearbeitet, und Entropi wurde sieben Mal über ET genutzt. Sie hat bisher neun Kälber selbst ausgetragen, und 36 weitere resultierten aus ET.

 

HL_S_14_ Bild_2_Mutter von Haribo

Familie Schussmüller mit Haribos Mutter Entropi. Von links: Monika und Ludwig, Johannes, Oma Fanny, Florian und Sabrina.

 

Von ihren Vollwert-Töchtern Engla und Enrika wurden die Bullen Icebreaker sowie Webmaster eingestellt, von ihrer Obi-Tochter Emmelie, die bereits in der 5. Laktation ist, der Raldi-Sohn Vont, und von ihrer Wattking-Tochter Endessa die Stiere Habsburger sowie Honey. Die E-Linie verkörpert optimal das, was CRV will: moderne Genetik aus tiefen, langlebigen Kuhfamilien. Ludwig Schussmüller beschreibt diese Linie als unkompliziert und spätreif.

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